Zu grobe Pakete
«Website bauen» ist kein Paket. Teile so lange, bis klar ist, wer was bis wann macht.
planomatti / Projektplan erstellen
Anleitung · Beispiel · kostenloses Tool
Ein Projektplan legt fest, was bis wann von wem erledigt wird. Er besteht aus Zielen, Phasen, Arbeitspaketen, Meilensteinen und einem Zeitplan – und wird während des Projekts mit dem Ist-Stand verglichen. So gehst du vor, egal ob mit Papier, Excel oder planomatti.
Diese Reihenfolge funktioniert für kleine wie grosse Projekte – vom Vereinsanlass bis zum Software-Release.
Was soll am Ende vorliegen? Was gehört ausdrücklich nicht dazu? Ein bis drei messbare Ziele genügen.
Zum Beispiel Initialisierung, Planung, Umsetzung, Abschluss – oder die Phasen deiner Methode.
Jede Phase in Pakete zerlegen, die eine Person in wenigen Stunden bis Tagen erledigen kann.
Pro Paket die Soll-Zeit schätzen und eine Reserve von 10 bis 20 Prozent einplanen.
Pakete auf die Zeitachse legen, freie Tage berücksichtigen, Meilensteine setzen.
Jedem Paket eine Person zuteilen und die Auslastung prüfen.
Regelmässig die tatsächliche Zeit erfassen, Abweichungen begründen und den Plan anpassen.
| Phase | Arbeitspakete | Soll |
|---|---|---|
| Analyse | Ist-Zustand, Zielgruppe, Anforderungen | 3 Tage |
| Konzept | Sitemap, Wireframes, Variantenentscheid | 4 Tage |
| Design | Gestaltung, Prototyp, Feedback | 6 Tage |
| Umsetzung | Entwicklung, Inhalte, Tests | 10 Tage |
| Launch | Go-live, Kontrolle, Abschluss | 2 Tage |
Meilensteine: Konzept abgenommen, Design abgenommen, Go-live. Reserve: 3 Tage.
Klassisch (Wasserfall): fixe Phasen und Termine, ideal mit einem Gantt-Diagramm.
Agil (Scrum): kurze Zyklen mit Backlog und Sprints – siehe Scrum-Tool.
Kanban: laufender Fluss ohne feste Zyklen – siehe Kanban-Board.
Hybrid: Meilensteine im Zeitplan, Umsetzung in Sprints. In planomatti sind alle Ansichten mit denselben Aufgaben verbunden.
Fertige Startpunkte findest du bei den Projektvorlagen.
«Website bauen» ist kein Paket. Teile so lange, bis klar ist, wer was bis wann macht.
Unvorhergesehenes passiert immer. Plane Puffer ein, statt jedes Paket knapp zu rechnen.
Ein Plan ohne Ist-Werte zeigt nicht, wo es klemmt. Erfasse die tatsächliche Zeit laufend.
Halte fest, warum etwas länger oder kürzer dauerte – das hilft beim nächsten Projekt.
Wenn nur eine Person den Plan kennt, arbeitet das Team aneinander vorbei. Teile ihn live.
Ferien, Feiertage und Schultage gehören von Anfang an in den Kalender.
Ziele und Umfang, Phasen, Arbeitspakete mit Verantwortlichen, geschätzter Aufwand, Zeitplan mit Meilensteinen und ein Soll/Ist-Vergleich während der Umsetzung.
So detailliert, dass jedes Arbeitspaket einer Person zugeteilt und in wenigen Stunden bis Tagen erledigt werden kann. Für die Gesamtsicht genügen Phasen und Meilensteine.
Excel genügt für kleine Einzelprojekte. Sobald mehrere Personen mitarbeiten oder Soll und Ist verglichen werden sollen, spart ein Online-Tool wie planomatti viel Abstimmung und Formelarbeit.
Ein wichtiger Zeitpunkt im Projekt, zum Beispiel ein Entscheid, eine Abnahme oder ein Go-live. Er hat keine Dauer. In planomatti haben Meilensteine einen geplanten und einen tatsächlichen Zeitpunkt.
Ja. In planomatti gibt es Vorlagen für Scrum, Kanban, Wasserfall, Events und die IPA. Sie richten Ansichten, Rollen und Kalender ein und starten ohne vorausgefüllte Aufgaben.
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